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November 2020
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Oper: Kaegi-Ticker

Gabriela Kaegi tickert wieder!

Liebe Leserin, lieber Leser!

Die neue Theatersaison steht vor der Tür: Herzlich willkommen!

Auch diese Spielzeit hat das Luzerner Theater wieder ein eigenwilliges aber spannendes Opernprogramm zusammengestellt: Nichts ist ab der Stange, alles ist massgeschneidert und trägt die Handschrift «Luzerner Theater exklusiv» - denn hier wird ein Theater für diese Stadt und diese Region gemacht, und dasselbe andernorts wäre gar nicht denkbar. Der Jedermann in Basel? Zu wenig katholisch, keine Ahnung von Mysterienspielen! Oder dieser Faust in Bern? Und wo bitte gibt's denn dort eine so imposante Kirche? Und so weiter.

«Leute, schnallt euch an!», sagt der Intendant Benedikt von Peter zur neuen Saison. «Denn nach zwei Jahren Begegnungen mit dem Luzerner Publikum haben wir gemerkt, dass die mutigen Sachen  immer gut funktionieren. Die Leute hier sind total neugierig.»

Seit ein paar Wochen wird draussen im Südpol wieder geprobt für die ersten zwei Premieren anfangs September: Mahlers «Kindertotenlieder», eine Musikinstallation für die «Box», und das spartenübergreifende Projekt auf der grossen Bühne: «Im Amt für Todesangelegenheiten», eine Slapstick-Oper, die im Auftrag des Luzerner Theaters von Máté Fazekas und Klaus von Heydenaber geschrieben wurde und hier am 7. September uraufgeführt wird.

Warum so viel Tod - am Anfang einer neuen Saison? Johanna Wall, die neue Operndirektorin: «Er hat sich einfach so hereingeschlichen. Man denkt nicht an ihn, und plötzlich steht er vor der Tür (oder eben im Programm / gk). Manchmal ist er zum Totlachen. Und manchmal muss einen ein Kind rütteln und sagen 'Jetzt isch guat. Das Leben geht weiter.'»

Das Theater auf jeden Fall.

Ich freue mich, auch diese Saison bei den Proben dabei zu sein, die Werkstätten zu besuchen und Sängerinnen, Dirigenten und Regisseurinnen zu treffen, und festhalten, was gerade am Entstehen ist. Um es anschliessend dann hier mit Worten, Tönen und Bildern zu posten.

Herzlich
Gabriela Kaegi, 22.08.2018

Gabriela Kaegi, Luzerner Theater